Mein Azubitag auf der it-sa 2019

Mit viel Vorfreude und vielen Fragen im Kopf haben meine Kollegen (Marketing und 6 Azubis) und ich uns auf den Weg nach Nürnberg zur it-sa Messe am 8.10. gemacht. Ziel der Messe war es, sich von IT-Security und eventuellen neuen Trends begeistern zu lassen, doch war es dies wirklich wert?

Kurz bevor ich morgens am Hauptbahnhof in den Zug eingestiegen bin, schnaufte ich nochmal durch und dachte mir: „Das wird ein langer Tag!“. Doch im Gegenteil, denn die Zeit verging schneller als ich gedacht hatte. Nachdem wir uns erstmal an dem TO-Stand versammelt hatten, haben schon viele Features anderer Stände mein Interesse geweckt. Erst wurde ein kleiner Rundgang durch unser Marketing-Team gemacht. Hier konnte uns schon sehr viel über unsere Partnerunternehmen und die Hersteller erzählt werden, was für uns sehr wichtig für eine gute Einführung war. Nach sehr vielen neuen Informationen ging es erstmal in das Restaurant zum Mittagessen. Anschließend konnten wir uns frei durch die Hallen bewegen.

Rundgang durch die Hallen

Ich war zunächst alleine unterwegs und konnte so alles sofort besuchen, was mich bis dahin auf die Folter gespannt hatte. Die Vielfalt der Messe war sehr groß, da sich jeder Stand meiner Meinung nach vom anderen unterscheiden konnte, ob nun vom betrieblichen, persönlichen oder vielleicht waren es auch nur die Farben.

Als Neueinsteiger im ersten Lehrjahr war es ziemlich schwierig sich mit jedem zu verstehen, weil jedes zweite Wort wie eine Fremdsprache klang. Doch nach der Aussage: „Ich bin Azubi.“, zeigten die Austeller schnell Verständnis und das Gespräch wurde lockerer.

Bei meinen eigenen Rundgängen stieß ich oft auf Unternehmen, die sich viel mit Hacker- und Cyberangriffen beschäftigen. An einem Stand wurde mir besondere Hackerangriffe aus dem Vorjahr gezeigt und was für einen Schaden sie angerichtet haben. Das austellende Unternehmen ist außerdem mit einem IT-Forensik-Team bestens ausgestattet und kann nach einem Hackerangriff sofortige Maßnahmen ergreifen, bei welchen der Angriff genau untersucht wird und die digitalen Spuren sichergestellt werden.

Außerdem interessiert hat mich die Funktionsweise der „honeyBox“. Mit dieser erfasst man unerwünschte Besucher im eigenen Netzwerk, alarmiert den Admin und detektiert sehr schnell. Das Programm fokussiert sich nicht auf den Inhalt, sondern auf das Verhalten des Angreifers. Die sichere HTTPS-Verbindung wertet die Meldungen über verschiedene Kriterien aus und ermöglicht einen gezielten Drill-Down. Zusätzlich ist die Weiterleitung an Drittsysteme durchführbar.

Fazit

Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich sehr viel Neues dazu gelernt habe und der Besuch auf der Messe es durchaus wert war. Interessiert bin ich jetzt schon an der Entwicklung der IT und der Messestände in den nächsten Jahren. Ich hoffe, ich kann nächstes Jahr auch wieder an der Messe teilnehmen und mich, dann mit etwas mehr Vorerfahrung, noch mehr nach den neuesten Trends erkundigen.

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