Review: Check Point CPX 360 2019

Zu Beginn des Jahres veranstaltete Check Point wieder die CPX 360. In insgesamt drei Lokationen weltweit wurden Partner, Kunden und Interessenten sowie Check Point-Kollegen auf das aktuelle Check Point-Jahr vorbereitet.

Nach Bangkok und Las Vegas fand die europäische Veranstaltung in Wien vom 19. – 21.02. statt. Gemeinsam mit rund 3800 weiteren Teilnehmern waren auch wir in der Messe Wien dabei. Wurde der Hersteller in der Vergangenheit oft für fehlendes Marketing kritisiert, konnte Check Point dieses Jahr beweisen, dass auch das Marketing eines globalen Herstellers würdig ist.

Nach einer tollen Videoeinspielung wurde Gil Shwed, Gründer und CEO von Check Point, als erster Redner von Marketing-Chef Peter Alexander auf die Bühne geholt. Gil präsentierte sich gewohnt in schwarz und mit einer interessanten Vision für die kommenden Jahre. Nachdem er letztes Jahr schon die Gen V Security vorgestellt hatte, gab er 2019 einen Ausblick auf die nächste Generation von Abwehrmechanismen, die durch die immer größere Nutzung von IoT-Geräten notwendig wird. Infinity 2020 wird demnach Alexa, autonomes Fahren und die Milchbestellung über den Kühlschrank sicher machen.

Am Nachmittag gab es interessante Break Out-Sessions und man konnte das HandsOn Lab oder die Expo besuchen. Gerade beim HandsOn Lab schlug das Herz vieler Techniker höher. Denn hier gab es die Möglichkeit alle Check Point-Lösungen live auszuprobieren. Auch die im Q4 akquirierte Lösung Dome 9, die neue Cloud Security-Lösung zur Orchestrierung der Firewall in der Cloud, konnte man sich live anschauen und damit „spielen“. Der Tag wurde mit dem langersehnten Ausblick auf die Roadmap durch Dr. Dorit Dor, Vice President of Products bei Check Point, geschlossen. Zum krönenden Abschluss gab es leckeres Essen und kalte Getränke auf der Abendveranstaltung.

Der zweite Tag wurde vormittags ebenfalls mit interessanten Präsentationen gefüllt. So gab Maya Horowitz, Director Threat Intelligence & Research, interessante Einblicke in ihre Arbeit und stellte vor, welchen Hackern in der letzten Zeit das Handwerk gelegt wurde. Ein Beispiel hierfür war der sogenannte „Fortnite-Hack“, der nach der Entdeckung durch Check Point durch alle bekannten News-Portale ging. Nachmittags gab es wieder ausreichend Zeit die Expo, das HandsOn Lab oder Break Out-Sessions zu besuchen.

Der dritte Tag war nur noch den Partnern und internen Check Point-Mitarbeitern vorbehalten. Die VPs Dan Yarushelmi und Frank Rauch gaben Ausblick auf den Fokus im Jahr 2019 sowie das neue Partner-Programm: Check Point möchte weiter wachsen und fokussiert sich dieses Jahr auf den Bereich Neukunden, Infinity sowie neue Technologien. Infinity ist nicht nur die Bezeichnung der Check Point-Lösung, sondern auch ein Enterprise License Agreement Modell. Gegen Einwurf von Münzen pro Nutzer / pro Jahr erhalten Kunden ab ca. 500 Mitarbeitern ein Rundumsorglos-Paket aus der kompletten Produktpalette.

Im Bereich neuer Technologien sticht ganz klar das Thema Dome 9 hervor. Mit dessen Erwerb ist Check Point eindeutig ein Coup gelungen. Wir sind uns sicher, dass mit dieser Lösung viele Kunden Visibilität und Sicherheit in ihrer Cloud-Infrastruktur, basierend auf Azure, AWS und Google, erlangen.

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