IoTcamp 2017 in München

Im Herbst 2017 war Thinking Objects mit zwei Mitarbeitern auf dem IoTcamp in München. Die Veranstaltung wurde im Barcamp-Format gehalten, einer „Unkonferenz“, bei der vor der Veranstaltung keine genaue Agenda feststeht, sondern die Teilnehmer diese gemeinsam bestimmen.

Nach einer Stärkung am Frühstücksbuffet stellten sich alle Teilnehmer kurz mit Namen und Interessenschwerpunkt vor. Im Anschluss daran durfte jeder Interessierte Vorschläge für einzelne Sessions präsentieren. Nach jeder dieser Kurzvorstellungen wurde das Interesse am vorgestellten Thema vom Publikum per Handzeichen mitgeteilt. Passend zur Anzahl Interessierter wurde für die Session anschließend ein Raum ausgewählt.

So sieht der Tagesplan anschließend aus:

 

Die Themen der Sessions waren sehr vielfältig: Sprachsteuerung am Beispiel von Amazons Alexa, Entlastung von Cloud-Anbindungen und verbesserte Reaktionszeiten durch Edge-Computing, Agile IoT-Entwicklung, Dezentrales IoT und viele mehr.

Beeindruckend waren auch die unterschiedlichen Hintergründe der Teilnehmer: Aus Wirtschaft, Industrie und Forschung waren Studenten, Angestellte, Selbstständige und Unternehmer gekommen. Sowohl die fachlichen Hintergründe als auch das Interesse an IoT deckten ein breites Spektrum an Themen ab, wie z.B. Verkaufsmodelle für Smart Home-Lösungen, Überwachungs- und Sicherheitslösungen für Situational Awareness mit IoT, gesellschaftlicher Wandel, Datenschutz und neue Anwendungen.

Ein Überblick zu den Themen findet sich auf der Seite des Veranstalters: http://www.iotbarcamp.de/ und auf der Social-Wall des IoT-Barcamps kann man die Eindrücke der Teilnehmer nachvollziehen https://walls.io/IoTcamp.

Durch die unterschiedlichen Schwerpunkte der Sessions war für alle Teilnehmer etwas Interessantes dabei. Das machte die Wahl nicht leicht, wenn zwei oder mehr spannende Themen gleichzeitig stattfanden.

Da die Vorträge nicht auf technische Details, sondern auf die Konzepte und Ideen dahinter abzielten, wurde ein aktiver Dialog mit dem Publikum, aber auch im Publikum untereinander  ermöglicht. Besonders interessant war es, einen Einblick in die Motivation und den Antrieb hinter den jeweiligen Projekten zu gewinnen. So muss der Entwickler eines Smart-Home Produktes (z.B.  Steckdosen, Lichtschalter) ganz andere Hürden bewältigen, als der Hersteller einer Smartphone-App.

Aus dem jeweiligen Blickwinkel heraus lies sich zum Beispiel teilweise nachvollziehen, warum Security im Entwicklungsstadium eines IoT-Gerätes leider nicht immer eine große Rolle spielt, und was für individuelle Ansprüche die unterschiedlichen Marktsegmente an Entwickler stellen.

Im Anschluss an die Sessions war Zeit zum Austausch und Netzwerken.

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